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13.02.2014, Vor 35 Jahren erlebte die Residenzstadt Gotha Thüringens größten Kunstraub

Vor 35 Jahren erlebte die Residenzstadt Gotha Thüringens größten Kunstraub

Vor 35 Jahren erlebte die Residenzstadt Gotha Thüringens größten Kunstraub

Farbige Reproduktionen der Gemälde gesucht

Ein bis heute nicht aufgeklärter Einbruchsdiebstahl fügte den Beständen der Kunstsammlungen auf Schloss Friedenstein besonders schmerzliche Verluste zu. In der Nacht vom 13. zum 14. Dezember 1979 verübten unbekannte Täter im Westflügel des Schlosses einen spektakulären Bilderraub. Dabei wurden aus der Gemäldegalerie "Niederländische Meister" Gemälde von Hans Holbein d. Ä., Frans Hals, Anthonis van Dyck, Jan van Brueghel d. Ä. und Jan van Lievens im geschätzten Gesamtwert von 4,5 Millionen DM gestohlen. Die Tat  jährt sich in diesem Jahr zum fünfunddreißigsten Male.

Die Stadtverwaltung hatte bereits vor der Verjährung des Diebstahls im Jahr 2009 mit verschiedenen Aktionen die Öffentlichkeit gesucht. Mehrere Gothaerinnen und Gothaer haben ihre persönlichen Erlebnisse im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dieser Tat mitgeteilt. Oberbürgermeister Knut Kreuch hat dazu auch die Redaktion der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" angeschrieben, die aber eine Aufnahme dieses Falles, auch wegen der inzwischen eingetretenen Verjährung des Diebstahles, ablehnte.

35 Jahre nach dem wohl größten Kunstraub in der Geschichte der DDR fehlt von den gestohlenen Bildern immer noch jede Spur. Daher ist die Stadtverwaltung auch weiterhin an Erlebnisberichten zu diesem Thema interessiert. Darüber hinaus existiert nur von einem Gemälde eine farbige Reproduktion, die auf eine in London entdeckte Fälschung zurückgehen soll. Hierbei handelt es sich um van Dyck`s "Selbstbildnis mit Sonne". Es soll aber von mindestens zwei der gestohlenen Bilder farbige Reproduktionen gegeben haben. Auch daran wäre die Stadtverwaltung interessiert.

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