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11.04.2007, Myconius - Empfang 4. Mai 2007

Sehr geehrte Frau Botschafterin,

Verehrte Ehrengäste,

Liebe Gothaerinnen und Gothaer,  

 

es ist schon ein besonderes Gefühl, das mich heute umgibt. Mancher von Ihnen erinnert sich, vor fast genau einem Jahr, saß ich genau wie sie, auf der anderen Seite dieses Rednerpultes und nun, sehen an mir, wie schnell man die Seite wechseln kann. Dieser Tag ist heute ein internationaler Tag. Wir hören norwegische Weisen, lauschen afroamerikanischem Gospel, sind fasziniert von schwedischem Charme und deutscher Sprache. Ein weltumspannender Kontakt, wie ihn eben nur Gotha bieten kann.  

 

Ich freue mich sehr, Ihre Exzellenz, sehr geehrte Frau Botschafterin, dass Sie der Stadt Gotha die Ehre ihrer Anwesenheit erweisen und damit die Verbundenheit zwischen der schwedischen Nation und der Stadt Gotha bekunden. Noch ist kein schwedisches Unternehmen in Gotha zu Hause, doch die Betonung liegt auf dem Wörtchen noch, denn besonders die historischen Wurzeln sind tief, die das schwedische Volk und Gotha verbinden. Ein Bildnis von König Karl aus dem Jahre 1650 in den Kunstsammlungen der Stiftung Schloss Friedenstein weist auf hunderte Jahre alte Bindungen hin und nicht zuletzt ist der 100. Geburtstag der Mutter des schwedischen Königs im nächsten Jahr ein besonderer Anlass, den Deutsch-Schwedischen Beziehungen neuen Auftrieb zu geben. Die unendlich große Geschichte Gothas gibt uns Schwung für die Zukunft. Und so ist es denkbar, dass schwedische Kunstwerke aus den Depots der Stiftung nach einer Restaurierung in ganz Thüringen und darüber hinaus an schwedischen Standorten gezeigt werden können und aufzeigen, was Gotha bedeutet.        

Gotha ist eine internationale Stadt, eine Stadt mit einem unverwechselbaren Gesicht, hat dieses Gesicht auch manche kleine Narbe, so wachsen die schönen Seiten. Manches Bäckchen vom Gesicht der Stadt hat bereits wohltuende Farbe und es gibt auch noch ganz viel zu entdecken.  

Wir laden in diesem Jahr Gäste aus aller Welt in den Garten Gothas ein, jenen englischen Garten, den man als den ältesten Landschaftsgarten auf dem Kontinent schätzt. ?Im Reich der Göttin Freiheit? so lautet unser Jahresmotto und so ist ein Garten immer ein Ort der Freiheit, ein Weg der Begegnung, somit ist Gotha jener Ort, den sich Menschen wünschen, um sich glücklich zu begegnen.  

Friedrich Myconius, der Freund Martin Luthers, prägte im 16. Jahrhundert mit einem neuen Geist diese Stadt. Die höchste Veranstaltung der Residenzstadt Gotha trägt deshalb seinen Namen. Denn auch der, der in diesem Jahr mit einem ganz besonderen bürgerschaftlichen Geist in unserer Stadt besondere Anerkennung verdient, dieser Mensch Herr Jochen Peter soll heute die höchste Anerkennung Gothas erfahren, weil er diese Stadt mit seinem Geist befruchtete.

Sehr geehrte Damen und Herren,   es kommt dem Oberbürgermeister der Residenzstadt Gotha zu, mit einigen wenigen Worten auf diesem Myconiusempfang 2007 für das Jahr die Ziele zu umschreiben. Ich möchte diese 1995 begonnene Tradition fortsetzen und möchte jedes Jahr ein besonderes Wort in den Mittelpunkt stellen, ein Wort, welches der Stadtgemeinde Werte vermitteln kann, die von Gotha in die Welt gingen.  

Gotha, das ist der Gedanke des Friedens, es ist der Gedanke der Versicherung auf Gegenseitigkeit, es ist der Trieb zur Entdeckung der Welt, es ist die Kunstsammlerleidenschaft, es ist die zeichnerische Kartenvielfalt, es ist die Freiheit des Theaterspiels, es ist die liberale Weltanschauung und der Gedanke des solidarischen Miteinanders, die einst in Gotha ihren Ausgang nahmen und noch heute nachhaltig den Wert unseres Miteinanders bestimmen.  

 

Mir ist es wichtig, dass alte und neue Werte zu Brücken werden, die nicht wie eine Hängebrücke im Winde verwehen, sondern festgefügt wie das Gothaer Viadukt aufeinander stehen.  

Das Wort des Jahres 2007 ist deshalb für mich das Wort ?Vertrauen?, dieser hohe und kostbare Schatz, mit dem teilweise so sträflich umgegangen wird, ihn zu schützen und zu leben, ist sicherlich nicht nur mir in dieser Zeit so wichtig.

Ich frage Sie: Wem vertrauen Sie? Können sie vertrauen, wo täglich neue Einflüsse auf sie einströmen? Den Wertstoff des Vertrauens von neuem zu hegen und zu pflegen scheint mir an der Schwelle ins 21. Jahrhundert ganz besonders wichtig.   Ich höre so oft das klagen ?ich kann Niemandem mehr vertrauen, wem soll ich denn vertrauen?. Steckt nicht in dem Wort vertrauen, das Wort sich zu trauen. Wenn einer dem anderen traut, dann wäre ein ideales Klima auf dieser Welt, dann wäre Vertrauen für Sicherheit, für wirtschaftliche Ansiedelung, für menschliches Wohlbefinden, für Gemeinsamkeiten gesetzt.   Doch kann man heute noch vertrauen? Ist Vertrauen noch zeitgemäß? Warum soll man vertrauen, wenn man allein alles besser kann? Vertrauen ist, sich auf die eigenen Kräfte zu besinnen, so wie es einst die Bürger im Osten Gothas prägten, als sie formulierten ?Wir Siebleber machen alles selbst??    

Die Menschen vertrauen auf das Wort der Politik, die Bürger auf das Wort des Oberbürgermeisters, der Stadtrat auf das Wort der Verwaltung. Doch wo die Worte schweigen, da kann kein Vertrauen entstehen, vielleicht rede ich deshalb so viel. Vertrauen muss im 21. Jahrhundert die Grundlage eines gemeinschaftlichen Miteinanders bilden.  

Die gemeinsamen Beschlüsse des Stadtrates Gotha zur Entwicklung der Stadt haben in den letzten Monaten großes Vertrauen in der Gothaer Bevölkerung geschaffen, die Empfehlungen des Thüringer Kultusministeriums im Umgang mit der einzigartigen kulturellen Situation Gothas haben großes Vertrauen verspielt. Gotha braucht Vertrauen, Vertrauen der Bürger die hier wohnen, dass sie in die Entwicklung ihrer Stadt einbezogen werden, vertrauen, dass ihr Wort gehört wird und zu Diskussionen anregen darf.  

Doch Gotha braucht auch das Vertrauen derjenigen, die auf Zeit Verantwortung tragen und damit das Vertrauen genießen im Bund und vor allem im Land. Hier muss man sich trauen ?JA? zu sagen, ?JA? zu Gotha, ja zu einer pulsierenden Entwicklung, wo jeder mitgenommen wird und keiner auf der Strecke bleibt, ?JA? für den, der bereit ist, sich nach dem Prinzip ?Gemeinnutz steht vor Eigennutz? einzubringen.  

In der deutschen Sprache gibt es tausend schöne Worte. Manche sind so schön, dass man mit ihnen sehr viel reden kann, ohne dabei etwas zu sagen. Einmal sei dieser Zustand verziehen, doch wenn er dauerhaft wird, lässt dies den Verlust von Vertrauen erkennen.  

Friedrich Myconius hat auf die Kraft des Wortes vertraut, hat Frieden gestiftet durch Vertrauen, hat Menschen Kraft zu Neuem gegeben durch vertrauen, hat vertrauen gelebt.  

Wer nicht auf das Wort vertrauen kann, das ihm ein anderer gab, wie soll er dann leben? Darauf zu vertrauen, dass die Heilkraft der Natur alle Dinge regelt, das reicht heute schon lange nicht mehr aus. Wir brauchen um unser Gotha voran zu bringen neues Vertrauen, wir brauchen Ehrlichkeit und das Mühen um gemeinsame Ziele. In einem Klima von Vertrauen kann sich ein pulsierendes Stadtbild entwickeln, wo sich die Menschen wohlfühlen, wo Arbeit und Bürgersinn zu Quellen der Zukunft heran wachsen.    

Vertrauen bedeutet natürlich auch: sich zu trauen. Wenn der Bürger vertraut, dann traut er sich auch - nicht nur große Reden zu halten oder überall rum zu nörgeln. Der Bürger der sich traut wird sich trauen, sich im Ehrenamt zu engagieren, er wird Alten und Kranken helfen, Kinder im Sportverein trainieren, Jugendliche an die einzigartige Gothaer Kultur heranführen. Er wird helfen Minderheiten zu integrieren, er wird dabei sein, wenn soziale Brennpunkte Engagement benötigen. Das schönste wird dann sein, er wird nicht fragen, ob er darf, er wird sich von ganz allein trauen, und damit Zeichen in der Bürgerschaft setzen.  

Nicht danach fragen, darf ich mich trauen, sondern anpacken. Lieber zehnmal angepackt, als einmal nicht zugefasst, wenn Hilfe notwendig war und damit Vertrauen verspielt zu haben. Das sind klare Aufgaben an den Gothaer von Heute.  

Gothaer traut euch, traut euch zu, auf Menschen zuzugehen, die anders sind. Gothaer trauen sich, Flagge zu zeigen gegen Gewalt, Gothaer trauen sich die Werte der Allgemeinheit zu schützen, Gothaer trauen sich Zivilcourage zu, Gothaer vertrauen auf die Weitsicht ihres Stadtrates, Gothaer stehen fest gefügt wie Ernst der Fromme zu ihrer liebenswerten Heimatstadt.  

Vertrauen ist der schönste Glücksumstand, mit dem man einem Anderen Freude bereiten kann. Vertrauen zu verschenken, ist wie Liebe, so prickelnd und so anziehend. Gleichberechtigung, Solidarität und Entdeckerdrang sind besondere Formen des vertraut seins, das Mensch und Natur braucht, um sich entwickeln zu können.  

Vertrauen auf die Einzigartigkeit unserer Kulturlandschaft heißt, sie zu schützen, sie für die nachkommenden Generationen zu erhalten und sie weiter zu entwickeln. Ganz besonders die Entwicklung neuer Formen kulturellen Reichtums sind es, die neues Vertrauen schaffen. Auch Gotha braucht dazu den Mut und Stehvermögen.    

Der von mir hochverehrte Albert Schweitzer schrieb in seinem Tagebuch den Satz ?Was wir gemeinsam bewundern, gemeinsam verehren, gemeinsam verstehen und gemeinsam vertrauen, das eint uns für das Leben?.  

Möge uns deshalb immer gegenseitiges Vertrauen, Bewunderung der Leistung der Altvorderen, gemeinsames Verständnis für die glückliche Entwicklung Gothas zu einer starken und engagierten Bürgerschaft einen - die unser Gotha für die Aufgaben der Zukunft formt.  

Ich danke Ihnen!                                                      

 

Laudatio für Jochen Peter    

Meine sehr geehrten Damen und Herren,  

Gotha sagt Danke, weil diese Stadt jedes Jahr einer neuen Persönlichkeit ihr Vertrauen schenkt und ihre Hochachtung für eine außergewöhnliche Lebensleistung bezeugt. Die Myconius - Medaille ist das, was in Berlin Bundesverdienstkreuz genannt wird. Früher hieß es Ernestinischer Hausorden für Kunst und Kultur 1. Klasse. Gothas besondere Auszeichnung die Myconiusmedaille trägt die Ideale von Friedrich Myconius in sich: Einsatz für die Allgemeinheit, Hilfe für die Schwächeren und Liebe zur Heimatstadt. Wer Sie erhält hat seinen Platz im ?Gotha des Ehrenamts? um das berühmte Buch ?Der Gotha? zu zitieren, das als ?Who is Who? der Weltpersonengeschichte gilt.    

Sehr geehrter Herr Peter,  

Sie sind eine Persönlichkeit, der der Stadtrat zu Gotha mit offiziellem Beschluss Nr. 426/07 am 14. März 2007 bleibende Verdienste und nachhaltiges Engagement für Gotha beschieden hat. Selten, dass man schwarz auf weiß so eine Bestätigung bekommt. Uns alle eint der Wille, dass der Stadtrat der Residenzstadt Gotha im Jahre 2007 damit wieder eine Persönlichkeit ehren darf, die sich in besonderer Weise und mit durchdringendem Charme einer Aufgabe gewidmet hat, die unser aller Wertschätzung verdient.  

Mir sagte ein Freund: Überall, wo der auftaucht, umgibt ihn eine besondere Aura, er hat alles im Blick, er zieht die Fäden eines ganz besonderer Uhrwerks künstlerischen Managements auf sich und er liebt seine Heimatstadt, deren Kunstschätze und er rührt in allen Ecken Deutschlands Farbtöpfe an, um für Gotha ein sinfonisches Kunstwerk zu inszenierten.  

Sie wissen es alle schon, die Rede ist von Jochen Peter. Der Redegewandte, im silbrig lockigen Haar, der heute im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit steht, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte, zu dem wir nachträglich gratulieren, hat eine besondere Gabe, die man schwer in Worte kleiden kann ? er glüht in Verehrung vor den Leistungen vergangener Generationen, er begeistert Menschen, sich der Schätze von Kunst und Kultur anzunehmen und nicht achtlos mit dem umzugehen, was menschliches Können geschaffen hat.  

Wohl mit seiner Geburt nahm Jochen Peter all die Werte, die einen ordentlichen Gothaer auszeichnenin sich auf. Das sind  

-         hohes Kunstverständnis,

-         kaufmännisches Talent,

-         Ideenreichtum und Vielseitigkeit

-         Liebe zu jedem Detail der Heimatstadt und

-         die besondere Beharrlichkeit, auch noch Türen zu öffnen, die schon dreimal vorher wieder ins Schloss gefallen waren.  

Schloss Friedenstein, dieses frühbarocke Kunstjuwel von europäischem Rang, das mit seinen Kulturschätzen in Museen, Bibliothek, Kirche und Archiv zu den Leuchttürmen Deutschlands zählt und somit in die Rangliste des Weltkulturerbes gehört, zu wahren, aber vor allem bekannt zu machen, das sieht Jochen Peter als sein Anliegen, als seine Herzensangelegenheit an.  

Der langjährige Geschäftsführer im Maschinenbau weiß, wie sich die Räder drehen müssen. So war es nur zu gut für uns, dass er zu einem der Gründungsväter des Fördervereins Schlossmuseum Gotha wurde, dem er seit einigen Jahren als Vorsitzender vorsteht.                

Schloss Friedenstein, das ist für ihn die glühende Idee

-         Leben zu stiften für die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands

-         die älteste Ägyptensammlung Europas mit neuen Kunstwerken zu ergänzen

-         der ältesten Porzellanmanufaktur Thüringens ?Schönheit und Güte? zu verleihen

-         auf dem größten Barockfest Mitteldeutschlands im historischen Gewande zu flanieren

-         für die älteste barocke Theaterbühne international zu werben  

 

Jochen Peter hat Gotha ins Gespräch gebracht, er hat sich nicht damit zufrieden gegeben, dass Gotha ein Städtchen bei Weimar sein soll. Überall wo er ist, da ist Gotha, die Mitte Deutschlands, die Mitte Europas, das frühbarocke Kunstjuwel.  

Jochen Peter hat ein Gothaisches Gespür, er hat diesen typischem Gothschen Riecher, allem auf die Spur zu kommen, selbst dem, was seit Jahrzehnten verschwunden ist. Gerade im Jahr der 50. Wiederkehr des Tages, als die Gothaer Kunstschätze aus der SU zurück kamen, brauchen wir Menschen wie Jochen Peter, die das finden was uns gehört, die helfen, es für die Sammlungen zu erschließen.  

Jochen Peter hat in den letzten  Jahren tausende Euro gesammelt, man könnte sagen, er hat weltweit gebettelt, um Kunstwerke für Gotha zu erwerben und somit die Sammlungen zu komplettieren, ich könnte unzählige Dinge aufführen, die Dank seines Engagements heute wieder in Gotha stehen so  

-         die herrliche Bernsteinkassette

-         die Napoleon ? Kandelaber

-         oder die Restaurierung der Wachsbilder          

Doch mit der Sammlung von Geld gibt sich Jochen Peter nicht zufrieden. Er holte Auktionen und Schätzer ins Haus und macht Gotha zum thüringischen Mekka für ?Kunst und Krempel?, die vergessenen Thronsaalkonzerte kamen unter seiner Regie als musikalische Höhepunkte in diesen Saal zurück, die Schlossgespräche bringen die dringenden Themen der Schatzkammer Thüringens auf den Tisch, auch hier ist er federführend.  

Mäzene, Kunstsammler, Kunsthändler in aller Welt vertrauen Jochen Peter, lange bevor das Geld eingesammelt ist, erhält er schon die Kunstwerke, darf mit ihnen werben.  

Hinter jedem agilen Mann im Ehrenamt, steht eine Frau die ihm den Rückenfrei hält, ich weiß von was ich spreche, deshalb Ihnen liebe Frau Weisser ebenfalls herzlichen Dank, dass sie uns ihren Mann so viele Stunden im Jahr schenken oder besser gesagt, dass sie selbst mit dabei sind, um ihm zu helfen und aktiv sind.  

Jochen Peter ist einer der besten Botschafter unserer Stadt ? wir gratulieren sehr herzlich zur Auszeichnung und freuen uns, dem ?Förderherren von Friedenstein? mit einer besonderen Auszeichnung Dank zu sagen.  

Gleichzeitig verbinden wir mit der Auszeichnung die Bitte,  noch mindestens zehn Jahre so weiter zu machen.  

Herzlichen Glückwunsch!

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