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Pressemitteilung - Detailansicht

20.04.2010, "Das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fach gewesen",

ich glaube, das kann ich von mir nicht behaupten. Ich schreibe gern, lese alle Post die ich bekomme und beschäftige mich auch so gerne mit dem Lesen und dem Schreiben. Das Schreiben weicht heute von der Postkarte auf die SMS aus, das Lesen wird vom intensiven Genuss zum flüchtigen Durchblättern der Seiten. Dabei steckt doch gerade im Lesen soviel mehr drin. Mich beschäftigen die unleserlichen Schmierereien, auch Graffitis genannt und ich freue mich, wenn im Gegensatz dazu mit Buchstaben und Bildern eine Wand gestaltet werden kann.
Erlesen sind die Kulturgenüsse, die uns ab Mai 2010 in Gotha erwarten, denn dem Gothardusfest folgen die Ausstellung "Gotha geht unter die Haut", die Deutschen Grillmeisterschaften oder das Stifterwochenende der Gothaer Kulturstiftung. Belesene wissen, dass der "Manager des Lebens auf der Flucht" Botschafter a.D. Hermann Huber im Mai den "Friedenstein-Preis" der Stadt Gotha für seine Lebensleistung in der Prager Botschaft im Herbst 1989 erhält. Unbelesene fragen immer noch nach "ist denn in Gotha was los?". In der Informationsflut der heutigen Zeit, muss sich jeder die Welt selbst erlesen, denn die Zeiten, als allein Gotha dem Weltbild Farbe gab, sind schon lange Geschichte. Lesen lernen in dem sehr lesenswerten Buch "Gotha - weltbekannt und weltberühmt". Hier erliest man sich, welche Entwicklungen von Gotha in die Welt gingen. Bücher von Sigrid Damm, Kathrin Schmidt, Antje Babendererde oder das Erstlingswerk des jungen Autors Christian Pietsch "Der Bericht einer Wandlung" bieten noch mehr Wissen von Gothaern für Lesehungrige.
Das Lesen hat für mich auch noch eine ganz andere Bedeutung - auch Auflesen ist eine Lesart. Immer wenn ich durch die Stadt laufe, suche ich die Menschen, die den Schmutz anderer auflesen und einsammeln. Es wird diese Menschen bald nicht mehr geben, die durch Arbeitsgelegenheiten den Dreck anderer Leute wegschaffen. Alt und Jung, ob arbeitend oder arbeitsuchend, ob Schüler oder Kiddis, jeder muss helfen, denn Gotha ist nur so sauber, wie seine Bürger dafür sorgen. Unser Subbotnik am 24. April 2010 ist eine Idee, bei der alle mithelfen können, Schmutz und Dreck von Straßen, Wegen und Wiesen aufzulesen, damit unsere Stadt einen edlen, einen erlesenen Eindruck abgibt, denn "Gotha adelt" das geht uns alle an. 


Ihr Knut Kreuch

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