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24.03.2022, "Baum des Jahres 2022": Oberbürgermeister spendet und pflanzt eine Rotbuche

Oberbürgermeister Knut Kreuch pflanzt eine persönlich gespendete Rotbuche, den "Baum des Jahres 2022", im Bürgerpark an der Rudloffstraße.

Oberbürgermeister Knut Kreuch pflanzt eine persönlich gespendete Rotbuche, den Baum des Jahres 2022, im Bürgerpark an der Rudloffstraße.

Heute hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Rotbuche, den "Baum des Jahres 2022", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt.

Rotbuche ist der botanisch korrekte Name für die grünblättrige Buche in unseren Wäldern. Der Name Rotbuche führt oft zu Missverständnissen. Bei ihr handelt es sich nicht um die Buche mit den roten bis schwarz-roten Blättern, die in Parks, Friedhöfen und größeren Gärten oft zu sehen ist. Dieser auffällige Baum ist die Blutbuche, eine kultivierte Varietät der Rotbuche.

Die Rotbuche heißt so, weil ihr an sich eher weiß-gelbes Holz im Vergleich zum fast weißen Holz der zu den Birkengewächsen gehörenden Hainbuche einen leicht rötlichen Einschlag hat. Da hier in Mitteleuropa keine andere Buchenart heimisch ist, wird sie meist schlicht Buche genannt. Sie ist die häufigste Laubbaumart in Deutschlands Wäldern. Mit ihrem recht variablen Höhenwuchs von bis zu 45m kann sie fast alle anderen Laubbäume übertreffen. Ihre Wuchsform kann im Wald recht schlank ausfallen, mit einem bis zu 25 Metern astfreien Stamm und mit schräg nach oben gerichteten Kronenästen. Außerhalb des Waldes geht die Buche aber eher in die Breite. Dort beginnt meist schon in zwei bis drei Metern Höhe eine ausladende Krone auf einem wuchtigen Stamm. Sie wird hier in Deutschland selten älter als 300 bis 350 Jahre. Die älteste Buche in Europa steht in den Österreichischen Kalkalpen und ist 550 Jahre alt. Auffällig und einzigartig unter den Waldbäumen ist ihre bis ins hohe Alter glatte, silbergraue, allerdings gegen direkte Sonnenbestrahlung empfindliche Rinde.

Oberbürgermeister Knut Kreuch stiftete alle "Bäume des Jahres" seit seinem Amtsantritt im Jahre 2006 und hat mit der Gestaltung dieses Bürgerparks ein Gothaer Umweltprojekt besonderer Art angestoßen. Im Bürgerpark stehen bereits eine Schwarzpappel (2006), eine Waldkiefer (2007), eine Walnuss (2008), ein Bergahorn (2009), eine Vogelkirsche (2010), eine Elsbeere (2011), eine Lärche (2012), ein Wildapfel (2013), eine Traubeneiche (2014), ein Feldahorn (2015) eine Winterlinde (2016), eine Fichte (2017), eine Esskastanie (2018), eine Flatter-Ulme (2019), eine Robinie (2020) und eine Stechpalme (2021).

Weitere Informationen
Bürgerpark & Gewerbegebiet Süd

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