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Pressemitteilung - Detailansicht

10.03.2022, Auf ein Wort: März 2022

"Die Waffen nieder" - drei Worte, eine klare Forderung, ein Auftrag an die Welt. Bertha von Suttner hat sie formuliert und nie dachte ich, dass im Europa des 21. Jahrhunderts diese Forderung so deutlich erhoben werden muss. Der Krieg in der Ukraine, der Krieg von zwei Nachbarn, muss so schnell wie möglich beendet werden. Jeder, der helfen will, sollte den Ukraine-Freunden in Gotha seine Unterstützung sofort zukommen lassen. Viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sich gerade jetzt an ihre Kindheit, als Bomben Gotha zerstörten, als Flüchtlinge aus allen Himmelsrichtungen in die zerstörte Stadt strömten und der Hunger die Menschen mordete. "Nie wieder Krieg" war der einende Gedanke, der die Völker 1945 bewegte. Selbst in den Zeiten des "Kalten Krieges" zwischen Ost und West, war der Krieg nie so nah wie heute. Das erschüttert mich, den Jungen, der in der DDR groß geworden ist, wo jeden Tag Frieden gepredigt und hochgerüstet worden ist. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass nach dem Krieg der 90er Jahre in Jugoslawien wieder Bomben fallen und das nur 2.000 Kilometer von Gotha entfernt. Was Bertha von Suttner fordert, hat schon 300 Jahre früher den Eingang nach Gotha ermöglicht. Hier ist nur willkommen, wer handelt nach unserem Credo am Schloss Friedenstein "Friede ernähret – Unfriede verzehret". In diesem Sinne: Die Waffen nieder und Frieden schaffen.
Das fordert die Menschheit und
Ihr
Knut Kreuch

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