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Pressemitteilung - Detailansicht

19.08.2021, Auf ein Wort: August 2021

Unser tägliches Brot, fast jeder kennt diesen Vers, mancher kann ihn sogar ergänzen, andere wissen nicht, wo er steht! Aber darum geht es gar nicht. Wann wissen wir etwas zu schätzen? Wenn es knapp oder nicht vorhanden ist! Das Korn auf den Feldern schüttelt sich vor Nässe und der Kraft der Natur. Sind es bei uns nur die regenschweren Felder, so blicken wir solidarisch, helfend gen Westen, wo kleine Bäche zu reißenden Fluten geworden sind und viele Menschen Hab und Gut, sogar ihr Leben verloren haben. Mutter Erde schenkt uns Samen, der Pflanzen sprießen lässt, die Biene bestäubt und der Regen lässt wachsen. Im Kreislauf des Lebens wird jeder gebraucht. Mancher denkt immer noch die Milch kommt aus dem Tetrapack, das Brot aus dem Backofen und Wurst aus der Aufschnittmaschine, um im Supermarkt mit Plastik umhüllt verkauft zu werden. Dabei sollte jeder wissen, dass nur der, der sein Handwerk versteht, auch gute Ware liefern kann. Brot kommt vom Bäcker und gute Wurst vom Fleischer. Zehn Bäckereien und fünf Fleischereien produzieren noch vor Ort, andere gehören zu größeren Betrieben von auswärts. Gefragt, wer am längsten diese Handwerke ausübt, so ist es die Familie Bonsack, die seit 1771 in Gotha Brot produziert und die Familie Schlenstedt liefert seit 1907 dazu Wurstwaren, für die Gotha einst berühmt. Und so hieß es nie zu Unrecht: "Was der Jungfrau die Rose, dem Leipziger die Gose, dem Münchner der Durst, ist dem Gothschen die Wurst".

In diesem Sinne – natürlich währt am längsten,
Ihr
Knut Kreuch

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