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2008: Ingrid Seyffarth

Hannah-Höch-Ehrung 2012 geht an Ingrid Seyffarth

Hannah-Höch-Ehrung 2012 geht an Ingrid Seyffarth
Hannah-Höch-Ehrung 2012 geht an Ingrid Seyffarth
Knut Kreuch und Ingrid Seyffarth
Knut Kreuch und Ingrid Seyffarth
Hannah-Höch-Ehrung 2012 geht an Ingrid Seyffarth

Im Bürgersaal des Historischen Rathauses fand am 1.11.2008 im Rahmen einer Festveranstaltung zum ersten Mal die "Hannah-Höch-Ehrung" Gothaer Künstlerinnen statt. Mit dieser neu geschaffenen Auszeichnung am Geburtstag der namhaften Dadaistin Hannah Höch, wird das künstlerische Schaffen Gothaer Frauen gewürdigt.

Als Preisträgerin des Jahres 2008 zeichnete Oberbürgermeister Knut Kreuch die Gothaer Autorin Ingrid Seyffarth aus. Als besondere Ehrengabe erhielt die Preisträgerin die etwas verkleinerte Nachbildung eines Gotha-Löffels aus dem Nachlass von Hannah-Höch und die Reproduktion des Höch-Gemäldes "Fackelzug".

Die Preisträgerin wurde 1948 geboren und lebt seit 1987 in Gotha. Hier ist sie seit dieser Zeit als Buchhändlerin im familieneigenen Geschäft tätig. Mit dem Schreiben begann Ingrid Seyffarth in früher Jugend. 1978 entstand die Erzählung "Das unauslöschliche Merkmal", die sich mit dem Zölibat beschäftigte und im Jahr 2000 im Angelika Lenz Verlag veröffentlicht wurde.

Mit ihrem ehemaligen Musiklehrer, dem Komponisten Manfred Hollmann, entstand der Liederzyklus "Licht", der 1999 im Erfurter Rathaussaal vom Frauenchor an der Musikschule Erfurt uraufgeführt wurde. In der Folge ihrer Auftritte mit eigenen Lyrikprogrammen entstand der Gedichtband "Gedichte aus der Schublade", Verlag BOD 2006.

Im Jahre 2007 schrieb Ingrid Seyfarth "In Europa nichts Neues", ein fiktiver Briefwechsel zwischen Schiller und Napoleon, szenische Lesung für zwei Schauspieler, als Beitrag zur Ausschreibung anlässlich des 200. Jahrestages des Fürstenkongresses 2008 in Erfurt. Das Stück wurde an historischer Stelle - dem Kaisersaal zu Erfurt - am 04.09.2008 uraufgeführt.

Ingrid Seyffarths Verbundenheit mit Gotha dokumentiert sich nicht nur in der guten und stetigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen, so u. a. mit dem Tivoli-Verein und dem Gothaer Frauenzentrum.

In der Begründung für die Ehrung Ingrid Seyffarths heißt es: "Hannah Höch’s Leben und Werk steht für Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und künstlerische Neugier. So wie Hannah Höch mit ihren Gemälden und Fotomontagen Stellung bezog - kritisch und engagiert die Welt betrachtend - so reflektiert Ingrid Seyffarth poetisch die Welt."

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