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Schlosspark & Orangerie

Schlosspark Schloss Friedenstein mit Orangerie

Die Orangerie im Gothaer Schlosspark
Die Orangerie im Gothaer Schlosspark
Merkur-Tempel im Englischen Garten
Merkur-Tempel im Englischen Garten

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts beginnt die Geschichte der Gärten um das Schloss Friedenstein mit der Einrichtung eines Küchengartens und eines Lustgartens. Neben einer Vielzahl zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstandenen barocken Gartenanlagen entwickelte Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg sehr früh die Idee, einen landschaftlichen Garten nach englischem Vorbild anlegen zu lassen. Mit Hilfe des englischen Gartenkünstlers John Haverfield d. J. aus Kew Gardens entstand ab 1769 der bis heute erhaltene Englische Garten. Ab 1779 erhielt die Herzogin Charlotte Amalie ebenfalls einen kleinen landschaftlichen Garten östlich des Schlosses. Die 1781 errichtete Kapelle, das spätere Teeschlösschen, zählt zu den ersten neugotischen Gartengebäuden in Deutschland.

Im Osten des Schlosses liegt der Orangeriegarten von 1747 mit den beiden Orangerien und großen Treibhäusern. Die Kübelpflanzensammlung hatte mit etwa 3000 Exemplaren Ende des 18. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreicht und gehörte zu den größten und bekanntesten in Deutschland. Nach der Entfestigung von Schloss Friedenstein wurden die einzelnen Gärten im 19. Jahrhundert durch die landschaftliche Gestaltung der so genannten Anlagen, der Wallgärten und der Umgestaltung des früheren Küchengartens zum Tannengarten zusammengeführt. Heute wird die insgesamt 35 Hektar große, denkmalgeschützte Parkanlage von einer Abteilung des städtischen Gartenamts im Auftrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gepflegt.

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Gartenamt
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