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Bürgerpark & Gewerbegebiet Süd

Oberbürgermeister Knut Kreuch pflanzt eine persönlich gespendete Rotbuche, den "Baum des Jahres 2022", im Bürgerpark an der Rudloffstraße.
Oberbürgermeister Knut Kreuch pflanzt eine persönlich gespendete Rotbuche, den "Baum des Jahres 2022", im Bürgerpark an der Rudloffstraße.

Im Süden der Stadt Gotha am Rande des Gewerbegebietes Süd befindet sich ein großflächiges Areal mit weitläufigen Blumenwiesen und Strauchpflanzungen am Fuß- und Radweg in Richtung Uelleber Straße. Als Zugang zu diesem Bürgerpark wurde ein gemulchter Weg angelegt. Zum Verweilen laden drei Bänke ein. Ein Teil des Parks wird für den Baum des Jahres genutzt.

Der Grundgedanke des Gothaer Bürgerparks ist, den jeweiligen "Baum des Jahres" in der Residenzstadt zu ehren. Einmal im Jahr kürt das Kuratorium "Baum des Jahres" einen heimischen Baum. Orientiert wird sich hierbei an der ökologischen Bedeutung, der Seltenheit oder Bedrohtheit der Baumart. Im Vordergrund steht jedoch die Aufklärung der Bevölkerung über die Eigenarten der ausgewählten Bäume.

Einer Idee von Oberbürgermeister Knut Kreuch folgend wurde an dieser Stelle, südlich der Rudloffstraße und mit Blick auf dem Inselsberg, ein "Bürgerpark" geschaffen, in dem die vom Gothaer Stadtoberhaupt gesponserten "Bäume des Jahres" ab dem Jahr 2006 gepflanzt werden. Entlang verschlungener Wege können die Besucher hier jene ausgewählten Bäume erleben. Es wurden Informationstafeln aufgestellt, mit denen die Bäume benannt und beschrieben werden. Der Bürgerpark lädt zum Kennenlernen der heimischen Flora und zum Verweilen ein.
Am 24.11.2010 wurden vom OB fünf Bäume für die Jahre 2006 -2010 gepflanzt.
Den "Baum des Jahres 2011" - eine Elsbeere - pflanzte Oberbürgermeister Knut Kreuch am 6. April 2011 im Bürgerpark an der Rudloffstraße. Am 13.04.2012 wurde für das Jahr 2012 eine Lärche gepflanzt. Im Jahr 2013 pflanzte Oberbürgermeister Knut Kreuch einen persönlich gespendeten Wildapfel, den "Baum des Jahres 2013 in Deutschland".

Im Jahr 2014 ergänzt eine persönlich gespendete Traubeneiche, der "Baum des Jahres 2014 in Deutschland", die Pflanzung in Bürgerpark. Am 2. April 2015 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch einen persönlich gespendeten Feld-Ahorn, den "Baum des Jahres 2015", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt.

Am 14. April 2016 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Winterlinde, den "Baum des Jahres 2016", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt.

Am 13. April 2017 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Fichte, den "Baum des Jahres 2017", gepflanzt.

Am 6. April 2018 spendete und pflanzte Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Esskastanie, den "Baum des Jahres 2018", im Bürgerpark an der Rudloffstraße. Die Esskastanie ist in Europa und Asien weit verbreitet, mittlerweile aber auch in anderen gemäßigten Zonen. Die Kastanien werden seit der Antike von Menschen verzehrt. Die Marone, wie die Esskastanie auch heißt, wurde von den Römern nach Mittel- und Nordeuropa gebracht. Eine Esskastanie kann sehr alt werden.

Am 11. April 2019 pflanzte Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Flatter-Ulme, den "Baum des Jahres 2019", im Bürgerpark an der Rudloffstraße.
Die Flatterulme ist ein Großbaum aus der Gattung der Ulmen und gehört in die Familie der Ulmengewächse. Die Flatterulme ist von der Berg- und der Feldulme schwer zu unterscheiden. Als sicherstes Erkennungsmerkmal gelten die deutlich gestielten Blüten und die am Rand bewimperten Flügel der Früchte. Sie wächst in der Jugend bei genügenden Lichtverhältnissen rascher als die meisten Baumarten und wird in der Regel etwas über 200 Jahre alt und erreicht eine Höhe von ca. 30 m.

Am 02. April 2020 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Robinie, den "Baum des Jahres 2020", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt.
Die Gewöhnliche Robinie heißt mit lateinischem Namen auch Robinia pseudoacacia. Sie weist Stacheln und Fiederblätter auf und bildet im Aufbau ähnliche Früchte wie die Akazie aus. Beide Baumarten stammen zwar aus derselben Pflanzenfamilie, ihre Blüten weichen jedoch stark voneinander ab. Heute ist die Robinie mit ihrem harten Holz weltweit eine der am meist gepflanzten Baumarten. So stehen beispielsweise in China schon mehr Bäume dieser Art als in ihrer Heimat Nordamerika – überwiegend jedoch in Plantagen.

Am 22. April 2021 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Europäische Stechpalme, den "Baum des Jahres 2021", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt.
Die Stechpalme wirkt wie eine Exotin in unserer mitteleuropäischen Landschaft. Alle heimischen Laubbäume werfen hier im Herbst ihre Blätter ab. Die Stechpalme tut es nicht: Sie ist immergrün und behält ihre Blätter in Sommer und Winter, jedes über drei Jahre und länger. Ungewöhnlich sind auch ihre satt dunkelgrün glänzenden Blätter mit ihrem welligen, mit spitzen Stacheln bewehrten Rand. Die Stechpalme ist als ein eher strauchartiges Gehölz in Laubwäldern bekannt. Meist ist sie ein bis zwei Meter, gelegentlich auch mal bis zu fünf Meter hoch, geht aber eher in die Breite, umgeben von Ablegern aus bewurzelten Seitenästen und ausgetriebenen Wurzelsprossen. Die Stechpalme kann abhängig von den Lichtverhältnissen Baum oder Strauch sein. Auf sehr lichten Waldstandorten, in Grünanlagen oder Gärten kann man sie hoch aufgeschossen, oft mit einem geraden, bis in die Spitze ziehenden Stamm, vom Wuchs her an die kegelförmige Gestalt von Nadelbäumen erinnernd, sehen. Zehn Meter bis fünfzehn Meter hoch kann die Stechpalme hier werden – so hoch etwa wie ein viergeschossiges Haus.

Am 24. März 2022 hat Oberbürgermeister Knut Kreuch eine persönlich gespendete Rotbuche, den "Baum des Jahres 2022", im Bürgerpark an der Rudloffstraße gepflanzt. Rotbuche ist der botanisch korrekte Name für die grünblättrige Buche in unseren Wäldern. Der Name Rotbuche führt oft zu Missverständnissen. Bei ihr handelt es sich nicht um die Buche mit den roten bis schwarz-roten Blättern, die in Parks, Friedhöfen und größeren Gärten oft zu sehen ist. Dieser auffällige Baum ist die Blutbuche, eine kultivierte Varietät der Rotbuche. Die Rotbuche heißt so, weil ihr an sich eher weiß-gelbes Holz im Vergleich zum fast weißen Holz der zu den Birkengewächsen gehörenden Hainbuche einen leicht rötlichen Einschlag hat. Da hier in Mitteleuropa keine andere Buchenart heimisch ist, wird sie meist schlicht Buche genannt. Sie ist die häufigste Laubbaumart in Deutschlands Wäldern. Mit ihrem recht variablen Höhenwuchs von bis zu 45m kann sie fast alle anderen Laubbäume übertreffen. Ihre Wuchsform kann im Wald recht schlank ausfallen, mit einem bis zu 25 Metern astfreien Stamm und mit schräg nach oben gerichteten Kronenästen. Außerhalb des Waldes geht die Buche aber eher in die Breite. Dort beginnt meist schon in zwei bis drei Metern Höhe eine ausladende Krone auf einem wuchtigen Stamm. Sie wird hier in Deutschland selten älter als 300 bis 350 Jahre. Die älteste Buche in Europa steht in den Österreichischen Kalkalpen und ist 550 Jahre alt. Auffällig und einzigartig unter den Waldbäumen ist ihre bis ins hohe Alter glatte, silbergraue, allerdings gegen direkte Sonnenbestrahlung empfindliche Rinde.


Anpflanzungen im Überblick:

  • 2006 Schwarzpappel
  • 2007 Kiefer
  • 2008 Walnuss
  • 2009 Bergahorn
  • 2010 Vogelkirsche
  • 2011 Elsbeere
  • 2012 Lärche
  • 2013 Wildapfel
  • 2014 Traubeneiche
  • 2015 Feld-Ahorn
  • 2016 Winterlinde
  • 2017 Europäische Fichte
  • 2018 Esskastanie
  • 2019 Flatterulme
  • 2020 Robinie
  • 2021 Europäische Stechpalme
  • 2022 Rotbuche
Europäische Stechpalme (2021)
Europäische Stechpalme (2021)
Robinie (2020)
Robinie (2020)
Flatterulme (2019)
Flatterulme (2019)
Esskastanie (2018)
Esskastanie (2018)
Europäische Fichte (2017)
Europäische Fichte (2017)
Winterlinde (2016)
Winterlinde (2016)
Traubeneiche (2014)
Traubeneiche (2014)
Wildapfel (2013)
Wildapfel (2013)
Lärche (2012)
Lärche (2012)
Elsbeere (2011)
Elsbeere (2011)
 
 

Kontakt:

Stadtverwaltung Gotha
Gartenamt
Telefon: 03621 222-470

Anschrift: Verwaltungsgebäude
Remstädter Weg 12
Telefax: 03621 222-485
E-Mail: gartenamt@gotha.de