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Geschichte der Gothaer Friedhöfe

Grabstein auf dem Gothaer Hauptfriedhof, Foto: Lutz Ebhardt
Grabstein auf dem Gothaer Hauptfriedhof, Foto: Lutz Ebhardt

Eng verbunden mit der Geschichte einer Stadt ist auch die Geschichte ihrer Friedhöfe, denn Gräber sind Zeichen gelebten Lebens. Nirgendwo sonst treten uns auf engstem Raum Vergangenheit und Gegenwart so intensiv entgegen, wird Geschichte so intensiv und facettenreich und lebendig vor uns aufgeblättert wie auf einem alten Friedhof. Alte Bäume, dichte Hecken und beschauliche Bänke laden zum Verweilen, zur inneren Einkehr und zum philosophieren ein. Friedhöfe sind Orte des Gedenkens, der Pietät und der Geschichte.

Der Gothaer Hauptfriedhof befindet sich im Norden Gothas am Ende der Langensalzaer Straße. Er ist der letzte noch in Benutzung befindliche von ehemals fünf Gothaer Friedhöfen. Er wurde deshalb auch als Friedhof V bezeichnet. Leider existieren die älteren Friedhöfe I-IV nicht mehr. Sie waren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis 1855, am westlichen Stadtrand staffelförmig zum Galberg hinaufführend, angelegt worden und enthielten eine Fülle einst prächtiger und kulturhistorisch wertvoller Grabmale. Unverständnis und materialistische Einstellung geprägte Ideologie führten zu ihrer unwiederbringlichen Vernichtung. Im folgenden soll ein kurzer Überblick über diese alten Friedhöfe gegeben werden.

Kontakt:

Stadtverwaltung Gotha
Abt. Friedhof
Frau Heß
Telefon: 03621 219-746

Anschrift: Außenstelle Friedhof
Langensalzaer Straße 98
Telefax: 03621 222-485
Mail: friedhofsverwaltung@gotha.de