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Bürgerdialog

Was steckt hinter dem Bürgerdialog?
Der Titel des Bürgrdialogs lautet "Bürgerdialog Demografischer Wandel. Wie bleiben wir ideenreich und innovativ?". Unter www.buergerdialog-bmbf.de finden Sie auch weitere Informationen zu den bisherigen Bürgerdialogen aus dem letzten Jahr zu "Energietechnologien" und "Hightech-Medizin".

Warum die Städte einbinden?
Gerade bei der Betrachtung der demografischen Entwicklung können in Deutschland große regionale Unterschiede identifiziert werden. Aus diesem Grund fand der Bürgerdialog mit seinen sechs Veranstaltungen (wie die anderen Dialoge) bundesweit statt. Neu war, dass die Städte nach Ihrer besonderen Bedeutung hinsichtlich der demografischen Entwicklung gezielt ausgewählt wurden. Sie konnten bei der Identifizierung relevanter regionaler Projekte und Initiativen unterstützen und somit das Thema in der Stadt/Region fördern.

Welche Städte würden ausgewählt?
Alle ausgewählten Städte stehen vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich des demografischen Wandels. Die sechs Veranstaltungen des Bürgerdialogs haben in Neubrandenburg, Potsdam, Wuppertal, Kaiserslautern, Gotha und Esslingen am Neckar stattgefunden.

Dokumente
Konzept

Gotha - Basispapier

Dokumentation der regionalen Bürgerkonferenz am 17. November 2013 in Gotha

LINK zur Website Bürgerdialog

Druckexemplare des Bürgerreports können Sie bei uns erhalten.

Bürgergipfel "Demografischer Wandel"

Beim Bürgergipfel am 16./17. Februar 2013 in Berlin
Beim Bürgergipfel am 16./17. Februar 2013 in Berlin

Bürgergipfel am 16./17. Februar 2013 in Berlin


Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger der sechs bundesweiten Bürgerkonferenzen kamen zusammen, um auf Basis der bisherigen Ergebnisse den Bürgerreport zu formulieren und am Ende der Veranstaltung an das BMBF zu übergeben. Für die Stadt Gotha waren 14 Vertreterinnen und Vertreter dabei.

Der nach den 6 Bürgerkonferenzen erstellte Zwischenreport bildetet die Ausgangslage und Diskussionsgrundlage der zweitägigen Veranstaltung.

Am Ende der Veranstaltung gab es den Bürgerreport.

Dokumente
Zwischenreport
Bürgerreport

 

 

Auswertung des Bürgerdialoges

Auswertung des Bürgerdialogs
Auswertung des Bürgerdialogs

Bürgerdialog „Demokratischer Wandel“ ausgewertet

Am Montag, dem 6. Mai 2013 trafen sich im Bürgersaal des Gothaer Rathauses die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Bürgergipfels zum „Bürgerdialog Demografischer Wandel - Wie bleiben wir ideenreich und innovativ?“ mit Gothas Stadtoberhaupt, um von Ihren Eindrücken,  Erfahrungen und Ideen zu berichten.

Am 17. November 2012 fand in Gotha, ähnlich wie in fünf weiteren Städten in der gesamten Bundesrepublik, eine Bürgerkonferenz mit ca. 90 Beteiligten aus Stadt und Landreis Gotha statt. 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Bürgerdialogs hatten die Möglichkeit, gemeinsam mit Vertretern der anderen an diesem Projekt des Bundesministeriums für Forschung und Bildung beteiligten Städte Esslingen am Neckar, Kaiserslautern, Hagen, Potsdam und Schwerin an einem  Bürgergipfel am 16./17. Februar in Berlin teilzunehmen. Dort wurde an zwei von Diskussionen und Disputen geprägten Tagen ein Bürgerreport erarbeitet, der am Ende als Anregung und als Auftrag an die Politik – als deren Vertreter fungierte Staatssekretär Dr. Schütte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung - übergeben wurde.

Im Fokus der Gesprächsrunde an diesem Abend im Bürgersaal standen die auch in Berlin diskutierten Themen Lebenslanges Lernen - vom Kindergarten bis zur Seniorenakademie, das gute und nachbarschaftliche Zusammenleben der Bürger jeden Altes und jeder Nationalität sowie die Arbeitswelt mit ihrem für junge Leute schwierigen Einstieg, den Problemen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familien und der Übergang in die Rente. Alles Probleme, deren Lösung auch eng mit demografischen Entwicklungen zusammenhängt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen ausnahmslos positiv über Ihre Erfahrungen und Eindrücke an beiden Veranstaltungen und lobten die Professionalität der Organisatoren vom Büro Bürgerdialog. Dabei waren die Themen vor Ort ebenso spannend wie der Blick über den Tellerrand, den man (frau) bekommt, wenn von den Realitäten andernorts die Rede ist.

Die Gothaerinnen und Gothaer konnten dem Oberbürgermeister nicht ganz ohne Stolz berichten, dass Vieles von dem, was als Vorschlag anderen Orts gefordert wurde, hier bei uns bereits existiert und dass wir sehr gut aufgestellt sind, z.B. wenn es um Kinderbetreuung geht. Gleichwohl gestaltet sich der Start ins Berufsleben für Berufsanfänger, so die Erfahrungen, schwierig. Bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen ist Familienplanung nicht einfach.
Allgemein einig waren sich die Anwesenden über die Priorität der Sprache als Kommunikationsgrundlage für das gute Zusammenleben, für den Zugang zu Bildung und natürlich auch für den beruflichen Erfolg.
Weitere Diskussionen betrafen konkret z. B. Mindestlöhne die, so der Vorschlag einer Arbeitsgruppe vom Bürgergipfel, in Qualitätslöhne umbenannt werden sollten, denn  Mindestlohn sei negativ oder abwertend.

Immer wieder und in allen Themenbereichen, spielte das Thema Bildung und deren Qualität bzw. deren Organisation eine herausragende Rolle. Unterschiedliche Lehr- und Lernkonzepte von Klasse zu Klasse, von Schule zu Schule, von Ort zu Ort, von Bundesland zu Bundesland können in einer globalisierten Welt von Wissen,  Technik,  Gesellschaft und Wirtschaft für den Einzelnen aber auch für den Standort Deutschland nur hinderlich sein. Die Forderung nach besserer und effizienterer Vernetzung von Bildung, Erziehung und Wirtschaft zur Sicherung von Fachkräften für die Unternehmen einerseits aber auch zur Sicherung des Lebensstandards der Bürgerinnen und Bürger andererseits,  war ein weiteres Thema.

Die Kommunen stehen vor großen Herausforderungen im Wettbewerb um die zukünftige lebenswerte starke Stadt mit Arbeit für Alle, mit Freizeitangeboten für Alt und Jung sowie lebenswerter Umwelt und einem sozial gerechten Gemeinwesen.
Es zeigt sich, dass Gotha da Einiges aufzuweisen hat und stolz auf den Bürgersinn und das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt sein kann – nicht nur beim Bürgerdialog. Eine gute Ausgangsposition.

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