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Meldung vom 15.03.2018 - Die TA berichtet über OB Besuch bei der Pero AG

Quelle: Thüringer-Allgemeine vom 13.03.2018, Conny Möller

Neue Fertigungshalle bietet bessere Arbeitsabläufe
Pero AG in Gotha will weiter in die Herstellung industrieller Reinigungsanlagen investieren

Gotha. Seit nunmehr 65 Jahren ist die Pero AG am Weltmarkt vertreten. Pero steht für Peter Erbel Reinigungsanlagen und Oberflächentechnik und wurde von ihm 1953 in Königsbrunn bei Augsburg gegründet.
Das Familienunternehmen gehört heute zu einem der führenden Anbieter von Anlagen im Bereich der industriellen Teilereinigung. Auch in Gotha hat die Herstellung von industriellen Reinigungsmaschinen eine lange Tradition. Grund genug für die Pero AG, die einstige Gothaer Maschinenfabrik 1997 mit dem bayrischen Unternehmen zu verschmelzen.
Produktionshalle bietet Platz für 16 Schweißer
Gefertigt werden in Gotha nach wie vor Bauteile für die anderen Betriebsteile des Unternehmens, aber vor allem eine Reinigungsmaschine, die komplett in Gotha entwickelt wurde und bei den Endabnehmern begehrt ist. In den letzten Jahren wurde in das Gothaer Werk viel investiert. Darüber informierten sich kürzlich Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) und der Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Hartwig Harz bei einem Wirtschaftsbesuch.
Kreuch interessierte besonders die neue Fertigungshalle, die das Familienunternehmen im vergangenen Jahr errichtete.
Insgesamt 2,6 Millionen Euro investierte die Pero AG in die Produktionshalle, die 16 Arbeitsplätze für Schweißer bietet. Zudem bietet die neue Fertigungshalle ausreichend Platz für Maschinen. "Wir sind froh, dass wir die neue Halle haben", sagt Enrico Marter, technischer Niederlassungsleiter der Pero AG in Gotha. Durch den Umzug der Schweißer konnte Platz im alten Backsteingebäude am Viadukt geschaffen werden. Marter führte das Stadtoberhaupt und den Chef der Wirtschaftsförderung durch den Gothaer Betriebsteil.
Kreuch, der nicht das erste Mal Gast des Unternehmen ist, weiß, dass Mitte des 19. Jahrhunderts hier die Gebrüder Soller ihre Seeberg-Brauerei betrieben. Erhalten geblieben ist aus dieser Zeit der Altbau mit dem Dreiecksgiebel und der ehemalige Eiskeller. In dem Hauptgebäude geht es zwar ziemlich beengt zu, aber trotzdem werden hier hochmoderne Anlagen für die industrielle Reinigung gebaut. "Wir sind gerade dabei, einen Bereich umzubauen, um hier eine neue Beschickung aufzubauen", erläutert Enrico Marter. Derzeit wird dieser Bereich noch teilweise als Lager genutzt, doch noch in diesem Jahr sollen hier sechs bis acht elektronische Arbeitsplätze geschaffen werden. Natürlich sollen deshalb auch weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Gegenwärtig sind im Gothaer Werk des Familienunternehmens 68 Mitarbeiter beschäftigt, darunter drei Auszubildende (ein Schweißer und zwei Elektriker).
Erleichterung für Mitarbeiter
Im Oktober des vorigen Jahres hat die Pero AG eine neue Laseranlage für die eigene Fertigung angeschafft. Die "ByStar Fiber" von Bystronic - die Pero AG arbeitet eng mit dem Gothaer Unternehmen Bystronic zusammen - kann Bleche zuschneiden.
Vorteil: Die Maschine hat eine automatische Blechzufuhr, die für die Mitarbeiter das Be- und Entladen der Laserschneidanlage einfacher gestaltet. "Rund eine Million Euro haben wir zusätzlich in die Laseranlage gesteckt", teilte der Niederlassungsleiter mit. Außerdem hat das Unternehmen sich noch eine weitere Entgratungsanlage zugelegt.

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