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05.04.2017, Rede Beigeordnete Marlies Mikolajczak zum Rahmenkonzept der städtischen Kinder- und Jugendarbeit in Gotha

Rede Beigeordnete Marlies Mikolajczak zur Einbringung der Beschlussvorlage Nr. B 342/17 in den Stadtrat am 05.04.2017 zum Rahmenkonzept der städtischen Kinder- und Jugendarbeit in Gotha

Sehr geehrter Oberbürgermeister, Bürgermeister, Beigeordnete, Ortsteilbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
Mitarbeiter der Verwaltung und Geschäftsführer der kommunalen Unternehmen,
sehr geehrte Bürger Gothas,

dem Stadtrat der Stadt Gotha liegt die Fortschreibung des Rahmenkonzepts der städtischen Kinder- und Jugendarbeit vor. Das vorliegende Rahmenkonzept ist die allgemeinste Konzeptionsebene für die Gothaer Kinder- und Jugendarbeit und fußt auf einem im Jahr 1993 erstmalig erstellten Konzept.

Damals wie heute handelt es sich bei dem Konzept nicht um eine verpflichtende Unterlage, sondern um ein aus der Kinder- und Jugendarbeit heraus formuliertes Grundlagenpapier, das selbstverpflichtenden Charakter, insbesondere in Bezug auf die Qualität der Arbeit hat. Ziel des Konzeptes ist es, der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Gotha einen Handlungsrahmen zu geben, in dem sich alle Organisationsformen und Angebote wiederfinden können. Schwerpunktmäßig sind damit natürlich die Angebote in den Kinder- und Jugendtreffs unserer Stadt gemeint. Beispielgebend für andere Angebote wird das Kinder- und Jugendforum erwähnt, welches sich speziell der aktiven und demokratischen Mitwirkung in unserer Grundordnung widmet.

Das vorliegende Konzept ist so gehalten, dass sich weitere Angebote darunter wieder finden können. Hierbei sind auch Projekte denkbar, die öffentlich gefördert oder von Sponsoren unterstützt werden. Kinder- und Jugendarbeit folgt im Wesentlichen dem Auftrag aus dem Achten Sozialgesetzbuch. Ergänzend werden weitere Normen angeführt und die Situation junger Menschen in unserer Gesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt berücksichtigt. Aus den übergeordneten Zieldimensionen wird der praxisrelevante Handlungsrahmen der Gothaer Kinder- und Jugendarbeit abgeleitet bzw. fortgeschrieben.

Abschließend werden der organisatorische Rahmen als auch der sozialpädagogische Rahmen skizziert, beide nehmen Bezug auf die örtlichen Gegebenheiten, aber auch personelle Anforderungen im Kontext von Kontinuität und Flexibilität werden formuliert. Konkrete Projekte und Angebote sind demzufolge in den, der Rahmenkonzeption nachgeordneten, Einrichtungskonzeptionen und in den daraus entwickelten Jahresplanungen verortet.

Die vorliegende Rahmenkonzeption bildet nun den aktuellen Handlungsrahmen für die städtische Kinder- und Jugendarbeit. Eine erneute Fortschreibung wird erst dann erforderlich, wenn sich die Rahmenbedingungen wesentlich ändern. Währenddessen werden die Einrichtungskonzeptionen öfter angepasst. Die Jahresplanungen werden turnusmäßig jährlich erstellt.

Haben wir uns in der Vergangenheit mit den sozialen und bildungspolitischen Themen der Schulen und der  Kindertages-einrichtungen sowohl im Sozial-, Sport- und Kulturausschuss als auch im Stadtrat beschäftigt, so steht heute nun die Kinder- und Jugendarbeit im Fokus.

Der Sozialausschuss konnte sich sehr intensiv und erstmals in dieser Breite mit dem Thema der städtischen Kinder- und Jugendarbeit befassen und auch aufgrund der Schilderungen der Jugendarbeiter unserer 3 Jugendeinrichtungen und der Jugendsozialarbeit einen kleinen Einblick in die Praxis gewinnen. Und – so das Fazit aus der Sitzung: Wir können stolz auf die inhaltliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Und ich bin dankbar, dass die Stadt Gotha in der Lage ist, diese hervorragende Leistung mit immerhin 655.600 € (2017) finanziell abzusichern.

Ich möchte Ihnen allen, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, auch über die hier vorliegende Rahmenkonzeption hinaus die Möglichkeit geben, sich über die städtische Kinder- und Jugendarbeit zu informieren. Gegenwärtig werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendtreffs die Einrichtungskonzeptionen fortgeschrieben. Es ist beabsichtigt, den Mitgliedern des Stadtrates in der Juni-Sitzung ein Handout zu diesen Konzepten zur Kenntnis zu geben.

Darüber hinaus soll im Sozial-, Sport- und Kulturausschuss über weitere Entwicklungen berichtet werden. Vor-Ort-Termine, wie wir sie schon in Schulen praktiziert haben, bieten den Sozialausschussmitgliedern eine gute Gelegenheit sich umfassend zu informieren.

Ich bitte Sie um Ihre Zustimmung.

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