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19.10.2017, Erhöhung der Verkehrssicherheit in Gotha ist das Ziel städtischer Maßnahmen

Stationäre Geschwindigkeitsmessung wird mit Anlagen zur Verkehrsüberwachung ergänzt

Statistisch belegt, sterben 30 % der jährlich zu beklagenden Verkehrstoten in geschlossenen Ortschaften. Nicht zuletzt ist überhöhte Geschwindigkeit eine Ursache der schweren Unfälle, die durch Geschwindigkeitskontrollen gemindert werden sollen. Deswegen ist auch in Gotha die Erhöhung der Verkehrssicherheit mit den dazu notwendigen Kontrollen weiterhin ein wichtiges Thema.

„Wer geblitzt wird, hat eindeutig gegen das Gesetz verstoßen“ kontert Oberbürgermeister Knut Kreuch all denjenigen, die Geschwindigkeitskontrollen ablehnen.

Oberbürgermeister Knut Kreuch hat nach Abstimmungen mit der Landespolizeidirektion zu Gesprächen mit Jenoptik, dem Hersteller von Verkehrsmesstechnik, eingeladen. Dabei wurde abgestimmt, statt der geplanten Geschwindigkeitsmessanlagen, an fünf Standorten die stationären und mobilen „Smiley“-Tafeln „TEMPODIS 230 S“ für die Verkehrsüberwachung zu installieren, die den Autofahrern mit einem grünen oder einem roten Gesicht anzeigen, ob die gefahrene Geschwindigkeit den Vorgaben entspricht. Mit diesen Tafeln ist der Stadtverwaltung auch eine exakte statistische Auswertung des Verkehrs und der gefahrenen Geschwindigkeiten möglich, die für die Verkehrsplanung genutzt werden sollen. Darüber hinaus kann mit den mobilen „Smiley“-Geräten kurzfristig an Stellen gemessen werden, zu denen es Bürgerbeschwerden gibt.

Zusätzlich wird die Stadtverwaltung zwei mobile Geschwindigkeits-messgeräte ordern, um die Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht nur punktuell, sondern an unterschiedlichen Schwerpunkten durchführen zu können. Das ermöglicht, die von Bürgerinnen und Bürgern immer wieder geforderten Überprüfungen zu gewährleisten. Auch der Einsatz vor Kindergärten, Schulen und Heimen wird flexibel erfolgen können und somit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der ganzen Stadt beitragen.

Damit sind in der Stadt Gotha seit November 2013 in der Eisenacher Straße, in der Langensalzaer Straße, in der Ohrdrufer Straße und seit Januar 2015 in der Weimarer Straße Geschwindigkeitsmessanlagen aktiv. Zwei neue Standorte gingen in der Goldbacher Straße und in der Salzgitterstraße in Betrieb. Somit werden an insgesamt sechs Standorten stationäre Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

In der Gartenstraße, Dr.-Troch-Straße und der Ernst-Thälmann-Straße in Uelleben wird die Stadt Gotha auf eine geplante stationäre Kontrolle verzichten, auch wenn dort massive Wünsche aus der Bevölkerung nach Geschwindigkeitskontrollen bestehen. Dort bereits installierte Geräte werden von Jenoptik an einen Standort außerhalb Gothas versetzt.

Die Stadt Gotha setzt auf neue Methoden der Verkehrsüberwachung. Aus diesem Grund werden bis Ende des Jahres drei stationäre „Smiley“-Tafeln an zwei Standorten in der Gartenstraße und in der Dr.-Troch-Straße montiert. In der Kindleber Straße und in der Ernst-Thälmann-Straße werden akkubetriebene „Smiley“-Tafeln aufgestellt. Diese Geräte sollen Kraftfahrer ermahnen und an die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erinnern.

Die Stadt Gotha wendet für die Neuinstallationen keine Haushaltsmittel auf.

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