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22.11.2017, Baumaßnahmen zur Kapazitätserweiterung für die Integrative Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in der Spohrstraße abgeschlossen

Foto: Lutz Ebhardt

Baumaßnahmen zur Kapazitätserweiterung für die Integrative Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in der Spohrstraße abgeschlossen

Von Juni bis Oktober 2017 haben in der Integrativen Kindertagesstätte der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in der Spohrstraße Baumaßnahmen zur Kapazitätserweiterung stattgefunden, womit nunmehr 144 Kindergartenplätze vorgehalten werden können. Durch die Umbaumaßnahmen konnten 24 Plätze neu geschaffen werden. Für Kinder mit Behinderung werden 36 Plätze vorgehalten.

 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. führt die Einrichtung seit 1993. Die Kinder werden von einem 26-köpfigen Team unter der Leitung von Ute Barth betreut. Als Fachberaterin steht der Kita seit 2008 Yvonne Trautmann zur Seite, die das Team in pädagogischer Hinsicht berät und auch die Beratung zur Förderung vornimmt. Unterstützt wird die Arbeit in der Kita von ihrem Förderverein "Kleine Musketiere e. V.", in dem sich eine Vielzahl der Eltern engagieren.

 

Das pädagogische Konzept der Kita wird durch die hier vorliegenden einzigartigen Möglichkeiten der Raumnutzung getragen. So stehen einer Kita-Gruppe mehrere Räume zur Verfügung. Dies wiederum ermöglicht es, auch Kinder mit besonderen Anforderungen integrativ zu betreuen. Hier arbeitet die Kita auch eng mit der Interdisziplinären Frühförderstelle zusammen.

 

Dem Beginn der Baumaßnahmen im Juni ging ein reichliches Jahr Planung und Abstimmung voraus, in dem die Johanniter zunächst als Grundvoraussetzung neue passende Räumlichkeiten für die Interdisziplinäre Frühförderstelle finden mussten, um den Gebäudeteil zur Verfügung stellen zu können.

 

Mit der Bauplanung für die Kapazitätserweiterung war das Gothaer Architekturbüro Matthias Wohlleben und mit der Planung im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär das Ingenieurbüro für Energietechnik Dipl.- Ing. Harald Weiß aus Waltershausen beauftragt. In der Kindertagesstätte wurden mit Baukosten von 110.000 Euro zwei Gruppenbereiche inklusive Sanitärbereich umgebaut, jeweils einer im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Darüber hinaus investierte die Stadt Gotha 25.000 € in die Einrichtung (u.a. in eine Rettungsrutsche) der Kita.

 

Der Bereich im Erdgeschoss wurde vor dem Umbau von einer heilpädagogischen Gruppe genutzt. Aus diesem Grund war der Sanitärbereich komplett behindertengerecht ausgebaut. Ein WC und Waschbecken und die Dusche wurden erhalten. Ein zweites WC und ein Waschtisch wurden entfernt und dafür zwei Kinder-WC-Becken und ein in der Höhe dreifach abgestufter Waschtisch eingebaut. So findet jedes Kind die ideale Höhe. Über dem neuen Waschtisch wurden Fliesen mit kindgerechten Motiven (Orientexpress) angebracht. Diese wurden freundlicherweise vom Architekten, Herrn Wohlleben, kostenlos zur Verfügung gestellt. Die neuen WC-Becken wurden durch Sanitärtrennwände abgetrennt. Außerdem wurde ein Wickeltisch angeschafft. Dieser Bereich kann jetzt von allen Kindern genutzt werden.

 

Der Bereich im Obergeschoss wurde vor dem Umbau für die interdisziplinäre Frühförderung genutzt. Es waren ein WC-Becken und ein Waschbecken, ein kleiner Flur sowie ein räumlich separater WC-Bereich für die Erzieherinnen vorhanden. Die Trennwände zwischen den verschiedenen Bereichen wurden entfernt und die im Fußboden entstandenen Schlitze vom Fliesenleger fachgerecht wieder verschlossen. Ein WC-Becken wurde erhalten und an Stelle des Waschbeckens wurden zwei weitere Kinder WC-Becken installiert und durch Sanitärtrennwände separiert. Die Waschbecken sind nun als Insellösung kreisrund in einem gemeinsamen Element integriert und in zwei verschiedenen Höhen abgestuft. Außerdem wurde ein Wickeltisch mit integriertem Handwaschbecken installiert. Diese Art der Montage verbessert die Übersichtlichkeit im Raum erheblich. Die Bodenbeläge im Gruppen- und im Schlafraum wurden erneuert, alle Wände neu gestaltet. Auf Grund der jetzt deutlich höheren Anzahl an Kindern musste ein zweiter Rettungsweg in Form einer Evakuierungsrutsche aus Edelstahl außen an das Gebäude angebaut werden.

 

Es arbeiteten zehn Baufirmen (acht aus Thüringen, eine aus Sachsen, eine aus Bayern) an dem Projekt:

 

Allgemeine Bauarbeiten         Bauunternehmen Frank Postel, Geraberg

Heizung, Lüftung, Sanitär       Schauf & Cramer Sanitär-Heizung-Bad GmbH,Warza

Bodenbelagsarbeiten             Parkett & Belag – Thomas Salewski, Gotha

Elektro                                 ETT – Elektrotechnik Andreas Topf, Trügleben

Trockenbauarbeiten              Kley Innenausbau-Bauelemente-Verglasung, Bad Liebenstein

Fliesenarbeiten                     Fliesenfachgeschäft Silko Topf, Molschleben

Tischlerarbeiten                    Bauer & Söhne GbR, Schmalkalden

Malerarbeiten                       Malerbetrieb Wolff & Starkloff, Gotha

Sanitärtrennwände                Sana Trennwandbau GmbH, Luhe-Wildenau

Evakuierungsrutsche             atlantics GmbH, Döbeln

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