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Pressemitteilung - Detailansicht

01.06.2017, Auf ein Wort: Mai 2017

Es herrscht Ruhe vor dem Sturm. Die Hauptstadtfrage ist ungeklärt, auch wenn manche behaupten, sie wäre dies schon. Nein, wer Hauptstadt wird im neuen Landkreis Gotha-Ilm, ist alles andere als eindeutig, da wird gekuschelt und geschoben. Die Thüringer Landesregierung hat aus guten Gründen Gotha vorgeschlagen, Stadtrat und Kreistag selbstverständlich auch, aber wo ist die Stimme der Bürger? In Arnstadt kämpfen die Bürger, gehen auf die Straßen, schreiben Proteste. Und in Gotha? Wo ist der Mut, wo ist die kämpferische Darstellung der Gothaer? Warum schreibt keiner für Gotha? Wir müssen uns doch nicht wundern, wenn Partner nebenan nicht unseren Schutz und unsere Nähe suchen, wenn wir sie nicht ermutigen und ihnen klar machen, dass Gotha eine starke Stellung in Thüringen benötigt. Sind wir uns so sicher? Denken wir vielleicht der Eine oder der Andere werden es schon alleine schaffen? Sonntagsreden brauchen wir nicht, sondern Kampfansagen. "Stellt euch vor, nach der Reform werden wir Dorf und keiner merkt es?" Geschichte kann uns lehren. Es war vor siebenhundert Jahren eine kämpferische Frau, die Gotha zur Hauptstadt ihres Landes erhob, die Landgräfin Elisabeth von Thüringen (1286 – 1359). In den folgenden siebenhundert Jahren musste Gotha immer kämpfen, verlor seine Stellung in Thüringen, gewann 1640 eine neue Stellung als Hauptstadt eines deutschen Staates, wurde 1826 eine von zwei Hauptstädten eines Staates, war von 1918 – 1920 Hauptstadt des Freistaates Gotha, von 1920 bis 1950 eine kreisfreie Stadt mit Sitz des Stadtkreises, seit 1951 ist Gotha eine kreisangehörige Kreisstadt. Wenn das so bleiben soll, brauchen wir Mut und Stimme und nicht den Jammer, wenn die falsche Entscheidung gefallen ist. Bürger, erhebt die Stimme, Gotha muss Hauptstadt bleiben!

Ihr

Knut Kreuch

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