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Pressemitteilung - Detailansicht

30.03.2017, Auf ein Wort: März 2017

Zug um Zug zum Ziel zu kommen ist ein Traum, den jeder gerne realisiert. Zug um Zug geweckt zu werden, ist ein Alptraum und ich hoffe, wir haben es endlich geschafft, der Deutschen Bahn die laute Hupe wegzunehmen, mit der sie uns Zug um Zug in der Nacht aus dem Schlaf gerüttelt hat.

Schallschutz ist der sichtbar entstehende Tonfang, der zurzeit entlang der Schienen entsteht. Gerade jetzt, wo die Natur in voller Pracht ihre Töne versendet, muss man schon manchmal schlucken, was dem Menschen zugemutet wird. Aber, wie heißt es so schön "Steht fest, kämpft freudig, nicht mit Schwertern und Spießen, sondern mit Geduld, Sanftmut und Freundlichkeit gegen jeden!" Martin Luther gab mir diese These und wenn ich sie Zug um Zug umsetzen will, dann bleibe ich irgendwie wieder am Bahnhof Gotha hängen oder besser kleben. Erst kürzlich hat die renommierte "Deutsche BauZeitschrift" den Stadtrat zu Gotha in vollen Zügen wegen des toll rekonstruierten Stadt-Bades gelobt, doch der erste Satz und der letzte Satz hatten anderen Inhalt und zwar folgenden: "Vom heruntergekommenen Bahnhof, am architekturbekrönten Omnibusbahnhof vorbei..." und im Schlusssatz "Stadtväter/-mütter erbarmt Euch des Bahnhofes!" Und wieder sind wir beim Zug angekommen, aus dem mancher Reisende lieber nicht aussteigen will. Der Bahnhof bewegt nicht nur die Gothaer, sondern immer mehr Menschen unterstützen uns in Protestschreiben an die Deutsche Bahn und den privaten Eigentümer. Seit fast acht Jahren kämpfen wir Zug um Zug, dass der erste Anblick Gothas den Ankommenden in vollen Zügen gefällt und nun sind die Verantwortlichen für Züge (DB) dran, mit uns eine gemeinsame Lösung zu schaffen und zwar unverzüglich.

Frohe Ostern Ihr

Knut Kreuch

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