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Gotha im Mittelalter

Belagerung der Stadt Gotha Dez. 1566
Belagerung der Stadt Gotha Dez. 1566

Die Besiedlungsgeschichte Gothas reicht weit zurück. Erstmals schriftlich genannt wird die Ansiedlung als "villa gotaha" in einer Urkunde Karls des Großen im Jahre 775. "Gutes Wasser", so die Deutung des Namens, und die günstige Lage am Nordrand des Thüringer Waldes waren die Voraussetzungen für eine stetige Entwicklung des Ortes, der bereits um 1180 als Stadt erwähnt wird. Die seit dem 12. Jahrhundert bestehende ludowingische Burg (1316 erstmals als "Grimmenstein" erwähnt) diente den Thüringer Landgrafen und Markgrafen von Meißen als zeitweiliger Aufenthaltsort.

Landgraf Balthasar (1336 - 1406) behob die seinerzeit herrschende Wassernot, indem er von 1366 bis 1369 den so genannten Leinakanal anlegen ließ. Dieses technische Denkmal und Meisterwerk versorgt bis heute Gotha mit Wasser aus dem Thüringer Wald. Jahrhundertlang wurden zahlreiche Mühlen damit betrieben und Holz nach Gotha gelößt. Seit 1895 speist der Leinakanal die 1995 aufwändig restaurierte Wasserkunst am Schlossberg.

Dank der Lage an dem alten Handelsweg von Frankfurt nach Leipzig und vor allem durch den Handel mit Färberwaid wurde Gotha reich und bedeutend. Erst als Waid durch Indigo verdrängt und der Grimmenstein und Teile der Stadt nach den so genannten Grumbach’schen Händeln von 1566/67 zerstört wurden, drohte Gotha in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Der Dreißigjährige Krieg und der verheerende Stadtbrand von 1632 taten ein übriges.

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