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Radverkehrskonzept Gotha 2030+

Radverkehrskonzept Gotha 2030+

Im Nationalen Radverkehrsplan 2020 (BMVBS, 2012) wird festgestellt: "Der Radverkehr stellt einen wichtigen und wachsenden Anteil am Verkehrsaufkommen in Deutschland dar." Damit ergeben sich neue Chancen für eine stadtverträgliche Mobilität. So hat auch der Freistaat Thüringen 2008 die "[…] Stärkung des alltäglichen und touristischen Radverkehrs und seine Gleichberechtigung gegenüber anderen Verkehrsmitteln" (TMBLM, 2008) als ein wesentliches verkehrspolitisches Ziel im Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen festgesetzt.

In diesem Sinne soll das Radverkehrskonzept Gotha 2030+ die Grundlage für ein sicheres und attraktives Radverkehrsangebotes innerhalb des Stadtgebietes Gotha schaffen, sowohl für den Alltagsradverkehr, als auch für den touristischen Radverkehr.

Mit dem bisherigen Radverkehrskonzept aus dem Jahre 2003 wurde die Grundlage für eine erste Netzstruktur im Radverkehr geschaffen. Im Jahr 2005 flossen diese Erkenntnisse in den damaligen Verkehrsentwicklungsplan ein und wurden punktuell angepasst. Seit dem haben sich in der StVO und den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften, aber auch in den einschlägigen Regelwerken, wie den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) und die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) Anpassungen ergeben. Diese neuen Vorgaben sowie aktuelle Forschungsergebnisse müssen im neuen Konzept beachtet werden.

Die Verkehrssicherheit steht bei der Erarbeitung immer an erster Stelle. Sichere Radverkehrsanlagen gemäß aktuellen Forschungsergebnissen können die Attraktivität des Fahrradfahrens für viele Nutzergruppen erheblich steigern. Damit lässt sich vor allem der Anteil des Radverkehrs am Alltags- und Berufsverkehr erhöhen und somit zu einer stadtverträglichen Mobilität beitragen.

Aufgrund der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten im Gothaer Stadtgebiet ist auch der Radtourismus in die Radverkehrskonzeption einzubeziehen. Überregionale Radrouten tangieren bereits die Stadt. Ziel sollte es nun sein, dieser Zielgruppe attraktive und verständliche Routen ins Stadtzentrum sowie hochwertige Abstellanlagen anzubieten.

Nachstehend können Sie den Abschlussbericht und die Anlagen dazu einsehen.

Dokumente

Radverkehrskonzept Gotha 2030+: Abschlussbericht
Radverkehrskonzept Gotha 2030+: Anlage 1 (6,6 MB)
Radverkehrskonzept Gotha 2030+: Anlage 2 - 4 (3,1 MB)
Radverkehrskonzept Gotha 2030+: Anlage 5 - 7 (5,4 MB)
Radverkehrskonzept Gotha 2030+: Anlage 8 (2,2 MB)


Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Radverkehrsanlagen im Bestand
Anlage 2 Notwendigkeit für Radverkehrsführung nach ERA
Anlage 3 Barrieren und Konflikte des Radverkehrs
Anlage 4 Touristische Radrouten
Anlage 5 Bewertung des bestehenden Radverkehrsnetzes
Anlage 6 Wunschliniennetz
Anlage 7 Zielnetz des Radverkehrs
Anlage 8 Vorlage für die Einbahnstraßenfreigabe

Kontakt:

Stadtverwaltung Gotha
Abt. Ordnungsbehördliche Aufgaben/Straßenverkehr
Telefon: 03621 222-715

Anschrift: Neues Rathaus
Ekhofplatz 24
Telefax: 03621 222-737
E-Mail: strassenverkehr@gotha.de

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